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Patenschaft mit Moabi/Gabun

10 Jahre Patenschaften und weitaus mehr – unsere Projekte

Die Gemeinde Moabi in Gabun pflegt seit fast 10 Jahren eine feste Partnerschaft zur Gemeinde Lohmen in Mecklenburg-Vorpommern.
Nachdem der Kulturbund Mecklenburg-Vorpommern in der Stadt Güstrow das Land Gabun zu den Kulturtagen in Mecklenburg bekannt gemacht hatte, begegnen und besuchen sich die beiden Bürgermeister regelmäßig, (der damalige Bürgermeister von Moabi ist nun der Koordinator für diese Zusammenarbeit). Aus der Gemeindepartnerschaft sind Projekte entstanden und entstehen immer neue Formen der Zusammenarbeit.

1. Unsere Patenkinder in Moabi
60 Kinder in Moabi haben Paten in Mecklenburg-Vorpommern. Die Kinder erhalten eine Jahresspende von ihren Paten, die direkt vor Ort übergeben wird. Jedes Jahr reist eine Patendelegation (auf eigene Kosten) nach Moabi, um diese Spende zu übergeben. Bei jeder neuen Patenschaft wird eine Urkunde mit Foto an die Paten und an die Eltern der Kinder übergeben, so dass jeder sein Patenkind kennt. Auch andere nützliche Geschenke gehen jährlich mit auf die Reise – nicht nur für die Patenkinder. Diese Paten sorgen mit ihrer Jahresspende dafür, dass Kinder in der Gemeinde Moabi mehr Chancengleichheit erfahren. Diese Spende findet unterschiedliche Verwendung, davon wird eine neue Schulkleidung gekauft oder das Schulgeld für eine weiterführende Schule bezahlt, ein Internatsaufenthalt oder eine notwendige medizinische Behandlung ermöglicht.

2. Patenschulen in Gabun
Der Kulturbund M-V unterhält eine Patenschaft zu einer Vor- und Grundschule in Libreville und der Kulturverein Lohmen zu einer Sekundarschule in Moabi. Gabun verfügt über ein solides Bildungssystem, das unsere Anerkennung findet. Die materielle Ausstattung der Schulen ist oftmals dürftig. Diese gemeinnützigen Vereine helfen bei der Verbesserung dieser Situation.
Durch die Zusammenarbeit vieler Menschen und die Unterstützung von Gemeinden und Unternehmen konnte im Jahre 2005 ein Container mit Schulmöbeln, Unterrichtsmitteln für den Fachunterricht und didaktischen Materialien nach Gabun verschifft werden. Lehrer und Schüler sind darauf sehr stolz. Zum 10jährigen Jubiläum ist nochmals eine solche Hilfssendung vorgesehen. Zwei Partnerschulen aus Güstrow und Schwerin werden sich diesmal daran beteiligen. Hier entwickeln sich neue Patenschaften, zwischen Schulen und den Lehrern und Kindern. Sie stehen im Briefwechsel, tauschen Informationen über ihr kulturelles Leben aus und haben Anteil an den Höhepunkten ihrer Schulen.
Wenn die Patendelegation nach Deutschland zurückkehrt, berichten die Teilnehmer über ihren Aufenthalt und die Zuhörer nehmen ein neues Afrika-Bild wahr. Inzwischen sind der Kulturbund M-V, der Kulturverein Lohmen, einzelne Bürger und Unternehmerinnen Freunde Gabuns geworden, die Anteil an der Entwicklung dieses Landes nehmen. Frauen des Verbandes der Unternehmerinnen in Gabun zeigen reges Interesse an einem Erfahrungsaustausch mit den Unternehmerinnen, die sich an unseren Projekten beteiligen. Dabei geht es nicht um Investitionsgeschäfte, sondern das Potential des Erfahrungsaustausches. Die Freunde aus M-V verschweigen nicht, dass es auch in Deutschland, und besonders im agrarischen Raum wie Mecklenburg-Vorpommern, viele Probleme in der Entwicklung gibt.
Im Februar 2008 haben wir 10jähriges Jubiläum – das wird ein besonderer Höhepunkt, den beide Seiten schon jetzt vorbereiten.
Die Zeitschrift „Africa live“ war von Beginn an ein ständiger Verbündeter für uns.

project presenter

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Karin Held

wir seit vielen Jahren enge Freundschaftsbeziehungen zu Menschen in Gabun pflegen und uns aus eigener Erfahrung mit ihren Problemen und den Problemen eines Entwicklungslandes auseinandersetzen können, Realität von Entwicklungspolitik nicht nur aus europäischer Sicht erleben. Und wir erleben ... more...

internet:

contact:
heldkahe19@aol.com

friends of this project

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Ingrid Aouane

Generally, the western media focus on what is wrong with Africa (wars, epidemics, corruption and so on) and the bad things thought and said about it. At the same time, things done well on the continent get no attention. It is a running down process against which I have been fighting ... more...

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